Schwebend und webend

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Schweben

Schwebend, da ist so eine Ahnung
Ahnend, wir zögern nur ganz sachte
Zögernd erkunden wir den Raum
Suchend ertrinken wir im Traum

Wir trinken, von den Reben des Vergessens
Erinnern wir das Träumen von Gestern
Gestern waren meine Haare grau
Morgen laufe ich durch jungen Tau

Wir schweben
Schweben
Wir schweben
schweben

Das Leben, es scrollt mich durch Jahrzehnte
Zehntel Mauern, an die ich mich lehnte
Lehnend, schwebend, so Manches zieht vorbei
Herbei sehnend das Farbeneinerlei

Es ist spät

Du bist jung geworden
Zu müde

Um alt zu bleiben

Es ist spät

Du bist jung geworden

Zu müde
Um alt zu sein

Wir schweben ohne eine Ahnung
Nichts ahnend, fallen wir nur sachte
Wir schweben

Weben
Wir schweben

Weben

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